
Aktuelles aus dem Ambulanten Hospizdienst Laubach
Neuigkeiten & Hinweise
Hier informieren wir über aktuelle Angebote, Termine, Veranstaltungen und besondere Einblicke in unsere Arbeit. Ob Trauercafé, Letzte-Hilfe-Kurs, Trauerspaziergang, Vortrag oder Neuigkeiten aus dem Ehrenamt – auf dieser Seite finden Sie Hinweise auf das, was bei uns gerade ansteht oder uns bewegt.
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Aktuelles
Aktuelle Berichte
01
Gemeinsam unterwegs – ein besonderer Ehrenamtsausflug zum Edersee
Ein Bus voller gut gelaunter Menschen, erwartungsvolle Gesichter und die Vorfreude auf einen Tag, an dem einmal keine Aufgaben und Verpflichtungen warteten. Stattdessen hieß es für die Ehrenamtlichen des Oberhessischen Diakoniezentrums: einsteigen, zurücklehnen und gemeinsam unterwegs sein!
Gemeinsam unterwegs – ein besonderer Ehrenamtsausflug zum Edersee
Ein Bus voller gut gelaunter Menschen, erwartungsvolle Gesichter und die Vorfreude auf einen Tag, an dem einmal keine Aufgaben und Verpflichtungen warteten. Stattdessen hieß es für die Ehrenamtlichen des Oberhessischen Diakoniezentrums: einsteigen, zurücklehnen und gemeinsam unterwegs sein!
Ein Bus voller gut gelaunter Menschen, erwartungsvolle Gesichter und die Vorfreude auf einen Tag, an dem einmal keine Aufgaben und Verpflichtungen warteten. Stattdessen hieß es für die Ehrenamtlichen des Oberhessischen Diakoniezentrums: einsteigen, zurücklehnen und gemeinsam unterwegs sein!
Das Ziel des diesjährigen Ehrenamtsausflugs: Bad Wildungen und der Edersee.
Die erste Station war ein uraltes, wunderbar uriges Brauhaus am Rande von Bad Wildungen. Dort wurde die Gruppe von einem herzlichen, humorvollen und aufmerksamen Team empfangen. Bei leckerem Essen, Kaffee und Dessert ließ man es sich richtig gutgehen – schließlich musste für das weitere Tagesprogramm ausreichend Energie vorhanden sein.
Danach ging es weiter zum Edersee und endlich hieß es: Leinen los!
Bei der gemeinsamen Schifffahrt wechselten sich Sonne und Wolken ab und auf dem See wehte eine ordentliche Brise. Gut, dass die meisten ihre Jacken dabeihatten! Wer irgendwann genug Wind um die Nase hatte, konnte es sich in den geschützten Bereichen des Schiffes gemütlich machen und die Zeit für Gespräche nutzen.
Nach der Schifffahrt blieb noch Gelegenheit für einen Spaziergang über die Staumauer. Die einen schlenderten gemütlich, andere gönnten sich ein Eis und manche entschieden sich für eine Waffel. Dabei stellte sich heraus: „Nur noch schnell eine Waffel“ kann am Edersee durchaus etwas länger dauern. Die Portion war so stattlich, dass ihre Bewältigung ihre Zeit brauchte.
Als sich die Gruppe am vereinbarten Treffpunkt wieder zusammenfand, fehlte außerdem noch eine Ehrenamtliche. Ihre Sonnenbrille war verschwunden und sie machte sich noch einmal auf den ganzen Weg zurück, um nach ihr zu suchen – leider ohne Erfolg.
So erreichten die letzten Ausflügler den wartenden Bus etwas später als geplant. Mit einer gewissen Vorsicht wurde die Bustür betreten – schließlich hatte man eine ganze Reisegruppe warten lassen.
Doch statt vorwurfsvoller Blicke oder ungeduldiger Kommentare gab es vor allem eines: Lachen.
Der Einzige, der sich von der kleinen Verspätung ein wenig aus der Ruhe bringen ließ, war der Busfahrer. Die Ehrenamtlichen selbst nahmen es gelassen.
Vielleicht erzählte gerade dieser kleine Moment besonders viel über den Tag: Man wartet aufeinander. Und wenn es ein bisschen länger dauert, dann wartet man eben ein bisschen länger.
Auf der Heimfahrt wurde weiter erzählt und gelacht – und schließlich sogar gesungen. Zwei Ehrenamtliche stimmten Volkslieder an und machten den Reisebus für einige Kilometer zu einem kleinen fahrenden Konzertsaal.
Doch das Schönste an diesem Ausflug waren nicht allein das gute Essen, die Schifffahrt oder der Edersee. Es waren die vielen Begegnungen zwischen Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen des Oberhessischen Diakoniezentrums. Manche kannten sich bereits, andere begegneten sich zum ersten Mal. Es wurde erzählt, zugehört, gemeinsam gelacht und neue Verbindungen entstanden.
Die vielen persönlichen Dankesworte beim Abschied zeigten, wie wertvoll solche gemeinsamen Tage sind. Ehrenamt bedeutet, anderen Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und Unterstützung zu schenken. Aber Ehrenamt bedeutet auch, selbst Gemeinschaft zu erfahren und Teil einer Gemeinschaft zu sein, die trägt.
Und so blieben am Ende nicht nur schöne Erinnerungen an Bad Wildungen und den Edersee, sondern auch dieses besondere Gefühl von Verbundenheit.
Mit Wind in den Haaren, gutem Essen im Bauch, vielleicht ein bisschen zu viel Waffel, einer leider verlorenen Sonnenbrille, Volksliedern im Bus – und ganz vielen schönen Begegnungen im Herzen.
02
Große Hilfe durch großes Herz: 1.000 Euro Spende der Laubacher Marktfrauen
Auch in diesem Jahr durften wir uns wieder über eine ganz besondere Unterstützung freuen: Die engagierten Laubacher Marktfrauen, Frau Ackermann und Frau Jäger, überreichten dem Ambulanten Hospizdienst eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.
Große Hilfe durch großes Herz: 1.000 Euro Spende der Laubacher Marktfrauen
Auch in diesem Jahr durften wir uns wieder über eine ganz besondere Unterstützung freuen: Die engagierten Laubacher Marktfrauen, Frau Ackermann und Frau Jäger, überreichten dem Ambulanten Hospizdienst eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.
Auch in diesem Jahr durften wir uns wieder über eine ganz besondere Unterstützung freuen: Die engagierten Laubacher Marktfrauen, Frau Ackermann und Frau Jäger, überreichten dem Ambulanten Hospizdienst eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Diese Geste erfüllt uns mit großer Dankbarkeit – und ehrlich gesagt fehlen uns fast die Worte für diese kontinuierliche Großzügigkeit. Die Marktfrauen gehören seit vielen Jahren zu unseren treuesten und größten Förderern.
Diese Spende stammt aus den Erlösen ihrer regelmäßigen Aktionen auf dem Laubacher Wochenmarkt. Jeden Donnerstag verkaufen sie dort – komplett ohne eigenen Profit – ein frisch zubereitetes Mittagessen. Die Speisen werden von Gastronomiebetrieben aus der Laubacher Umgebung vorbereitet und anschließend von den Marktfrauen auf dem Markt angeboten. Durch ihre unermüdliche und verlässliche Präsenz, insbesondere auch während des Weihnachtsmarktes und der Adventstreffs, sind sie in der Region für ihr soziales Engagement sehr geschätzt.
Die Einnahmen aus diesen Aktionen kommen jedes Jahr sowohl dem Ambulanten Hospizdienst als auch dem Kinderchor zugute – ein beeindruckendes Zeichen gelebter Solidarität.
Für uns als Hospizdienst sind diese Spenden von unschätzbarem Wert. Gerade jetzt stehen wir kurz vor dem Start des Projekts „Hospiz macht Schule“. Außerdem bilden wir kontinuierlich neue Ehrenamtliche zu Hospiz- und Trauerbegleiterinnen und -begleitern aus und erweitern stetig unsere Angebote in der Trauerbegleitung. All das ist nur möglich, weil wir auf Spenden angewiesen sind, die unsere Arbeit überhaupt erst in diesem Umfang ermöglichen.
Neben den Marktfrauen möchten wir an dieser Stelle aber auch ausdrücklich der Sparkasse Laubach sowie den vielen privaten Spenderinnen und Spendern danken, die uns regelmäßig unterstützen. Sie sollen keinesfalls im Hintergrund stehen: Auch sie tragen entscheidend dazu bei, dass wir uns weiterentwickeln und Menschen in schweren Lebenssituationen beistehen können.
Jede Spende – ob groß oder klein – hilft mit, Hoffnung, Zeit und Begleitung zu schenken. Dafür sagen wir von Herzen: Danke.
03
Hospiz macht Schule – Eine Woche, die Mut macht
Vom 23. bis 27. Februar 2026 waren wir mit unserem Projekt „Hospiz macht Schule“ zu Gast in der Grundschule Sonnenberg in Grünberg-Stangenrod.
Hospiz macht Schule – Eine Woche, die Mut macht
Vom 23. bis 27. Februar 2026 waren wir mit unserem Projekt „Hospiz macht Schule“ zu Gast in der Grundschule Sonnenberg in Grünberg-Stangenrod.
Vom 23. bis 27. Februar 2026 waren wir mit unserem Projekt „Hospiz macht Schule“ zu Gast in der Grundschule Sonnenberg in Grünberg-Stangenrod. Gemeinsam mit fünf geschulten ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern durften wir 37 Kinder der dritten Klassen eine Woche lang begleiten.
Kinder begegnen den Themen Krankheit, Sterben und Tod oft viel früher, als Erwachsene vermuten. Umso wichtiger ist es, ihnen Raum für ihre Fragen, Gedanken und Gefühle zu geben. Genau das ist das Ziel unseres Projekts: Wir möchten diese Themen altersgerecht, offen und ohne Angst ansprechen.
An jedem Projekttag stand ein anderer Schwerpunkt im Mittelpunkt – vom Werden und Vergehen über Krankheit und Leid bis hin zu Traurigsein, Trost und Abschied. Die Kinder hörten Geschichten, gestalteten kreative Arbeiten, stellten unzählige Fragen und erzählten offen von ihren eigenen Erfahrungen.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Bestattungsunternehmens Bazzone & Müller. Die Kinder konnten einen Sarg aus nächster Nähe kennenlernen, Fragen rund um Bestattung und Abschied stellen und so viele Unsicherheiten abbauen. Ebenso bereichernd war der Besuch einer Kinderärztin, die geduldig alle Fragen rund um Krankheit und Heilung beantwortete.
Beeindruckt hat uns vor allem die Offenheit und Ehrlichkeit der Kinder. Sie haben gezeigt, dass sie sich mit diesen Themen auseinandersetzen möchten – wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.
Zum Abschluss der Projektwoche präsentierten die Kinder ihren Familien die entstandenen Werke und erzählten von ihren Erlebnissen. So wurden sie selbst zu Botschaftern für einen offenen und natürlichen Umgang mit Leben, Sterben und Trauer.
Unser Ambulanter Hospizdienst hat das Projekt inzwischen bereits zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt. Wir freuen uns sehr, wenn weitere Grundschulen Interesse haben, „Hospiz macht Schule“ gemeinsam mit uns umzusetzen.
Bei Fragen oder Interesse an dem Projekt freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
04
13 neue Ehrenamtliche bereichern unseren Hospizdienst
Mit großer Freude konnten wir unseren diesjährigen Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter erfolgreich abschließen.
13 neue Ehrenamtliche bereichern unseren Hospizdienst
Mit großer Freude konnten wir unseren diesjährigen Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter erfolgreich abschließen.
Mit großer Freude konnten wir unseren diesjährigen Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter erfolgreich abschließen. Insgesamt 13 Teilnehmende – zwölf Frauen und ein Mann – haben den mehrmonatigen Kurs beendet und sind nun darauf vorbereitet, schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Zugehörige auf einem Stück ihres Weges zu begleiten.
Der Befähigungskurs bildet das Herzstück unserer ehrenamtlichen Hospizarbeit. In verschiedenen Modulen setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Themen wie Sterben, Abschied, Trauer, Kommunikation, Spiritualität sowie der eigenen Endlichkeit auseinander. Dabei standen nicht nur fachliche Inhalte im Mittelpunkt, sondern vor allem die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen, Werten und Haltungen.
Für viele war der Kurs weit mehr als eine Ausbildung – er wurde zu einer Reise zu sich selbst. In einer vertrauensvollen Gemeinschaft entstanden berührende Begegnungen, intensive Gespräche und wertvolle Erfahrungen. Die Teilnehmenden entwickelten eine Haltung, die in der Hospizarbeit von besonderer Bedeutung ist: Menschen mit Offenheit, Respekt und Mitgefühl zu begegnen, präsent zu sein, zuzuhören und auch das Schweigen miteinander auszuhalten.
Im feierlichen Abschlussmodul erhielten die neuen Ehrenamtlichen ihre Teilnahmezertifikate. Gemeinsam blickten wir dankbar auf die vergangenen Monate zurück und freuten uns über den Weg, den jede und jeder Einzelne gegangen ist.
Wir sind sehr dankbar, dass sich diese 13 Menschen entschieden haben, einen Teil ihrer Zeit und ihres Herzens anderen zu schenken. Ehrenamtliche Hospizarbeit lebt von Menschen, die bereit sind, da zu sein – ohne zu bewerten, ohne zu verändern, sondern einfach mitzugehen. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft.
In den kommenden Wochen werden unsere neuen Ehrenamtlichen Schritt für Schritt in ihre Begleitungen hineinwachsen. Dabei werden sie von unserem Koordinationsteam fachlich begleitet und durch regelmäßige Fortbildungen und Austauschtreffen unterstützt.
Wir heißen unsere neuen Ehrenamtlichen von Herzen willkommen und freuen uns sehr auf den gemeinsamen Weg!
05
Arnoldshainer Hospiztage – ein Wochenende, das uns verbunden und gestärkt hat
Ein ganz besonderes Wochenende liegt hinter uns: Gemeinsam mit vier Ehrenamtlichen und zwei Hauptamtlichen durften wir an den Arnoldshainer Hospiztagen teilnehmen.
Arnoldshainer Hospiztage – ein Wochenende, das uns verbunden und gestärkt hat
Ein ganz besonderes Wochenende liegt hinter uns: Gemeinsam mit vier Ehrenamtlichen und zwei Hauptamtlichen durften wir an den Arnoldshainer Hospiztagen teilnehmen.
Ein ganz besonderes Wochenende liegt hinter uns: Gemeinsam mit vier Ehrenamtlichen und zwei Hauptamtlichen durften wir an den Arnoldshainer Hospiztagen teilnehmen, die, wie jedes Jahr, vom Zentrum Seelsorge und Beratung der EKHN veranstaltet wurde.
Von Freitag bis Sonntag war diese Zeit gefüllt mit wertvollen Impulsen, berührenden Begegnungen und vielen Momenten des Innehaltens. In Vorträgen wie „Niemand ist allein krank“, „Verlust und Trauer“ oder „Warum weniger gut sein kann“ wurde deutlich, wie wichtig eine achtsame Haltung in der Begleitung von Menschen am Lebensende ist.
Auch die Workshops boten Raum für Vertiefung und persönliche Erfahrungen – sei es bei Themen wie Spiritualität, biblische Geschichten, frühzeitige Begleitung, Entspannungstechniken und Körpererfahrung oder sogar bei internationalen Kreistänzen.
Doch neben all den fachlichen Inhalten war es vor allem das Miteinander, das dieses Wochenende so besonders gemacht hat: Gespräche, gemeinsames Lachen, Spaziergänge bei sonnigem Wetter im Wald und der musikalische Abend am Samstag haben uns als Team noch enger zusammengebracht. Die Zeit in Arnoldshain hat uns nicht nur fachlich bereichert, sondern auch innerlich gestärkt. Wir kehren mit neuer Kraft, frischen Impulsen und großer Dankbarkeit zurück – für unsere Aufgabe und für die Menschen, die wir begleiten dürfen.
06
Fortbildung „Humor in der Sterbebegleitung“
Ein Wochenende voller Leichtigkeit, Tiefe und Menschlichkeit
Fortbildung „Humor in der Sterbebegleitung“
Ein Wochenende voller Leichtigkeit, Tiefe und Menschlichkeit
Ein Wochenende voller Leichtigkeit, Tiefe und Menschlichkeit
Kann Humor in der Sterbebegleitung überhaupt einen Platz haben? Mit dieser spannenden Frage beschäftigten sich unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter im Rahmen einer besonderen Fortbildung mit Christoph Gilsbach.
Bereits am Freitagabend wurde deutlich, dass diese Fortbildung anders sein würde als viele andere. Mit viel Einfühlungsvermögen, feinem Humor und kleinen pantomimischen Szenen nahm Christoph Gilsbach die Teilnehmenden mit in seine Welt. Dabei ging es nicht um Unterhaltung, sondern um eine innere Haltung: Humor als Ausdruck von Nähe, Wertschätzung und echter Begegnung.
In bewegenden Erzählungen aus seiner Arbeit in der Uniklinik Münster berichtete er von Begegnungen mit schwerkranken Kindern und Erwachsenen. Besonders berührend war seine Offenheit, als er erzählte, dass auch er vor manchen Krankenzimmertüren innehält und sich fragt, ob Humor in diesem Moment überhaupt willkommen ist. Umso bewegender seien dann die Augenblicke, in denen Menschen sagen: „Wie schön, dass Sie da sind. Bleiben Sie noch ein bisschen.“
Diese Erfahrungen machten deutlich, dass Humor keineswegs Respektlosigkeit bedeutet. Im Gegenteil: Er kann Brücken bauen, Nähe entstehen lassen und Menschen in schwierigen Situationen einen Moment der Leichtigkeit schenken. Nicht laut oder aufgesetzt, sondern leise, achtsam und von Herzen.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Erlebens. Statt fertiger Antworten lud Christoph Gilsbach die Gruppe dazu ein, den eigenen Zugang zum Humor zu entdecken. Mit praktischen Übungen, Gesprächen und viel Raum für persönliche Erfahrungen entwickelte sich eine intensive Atmosphäre des Vertrauens.
Was zunächst spielerisch begann, wurde im Laufe des Tages immer persönlicher. Viele Teilnehmende erzählten von ihren eigenen Erfahrungen, von Momenten des Lachens in schweren Zeiten und von der Frage, welche Rolle Humor in der Begleitung sterbender Menschen spielen darf. Gerade diese Offenheit machte die Fortbildung für viele zu einem besonderen Erlebnis und ließ die Gruppe noch enger zusammenwachsen.
Neben den fachlichen Impulsen blieb ausreichend Zeit für gemeinsame Mahlzeit, Gespräche und Begegnungen. Es wurde viel gelacht, aber auch nachgedacht und manchmal gemeinsam geschwiegen.
Am Ende nahmen alle Teilnehmenden weit mehr mit als neues Wissen. Sie gingen mit der Erfahrung nach Hause, dass Humor und Mitgefühl keine Gegensätze sind. Im Gegenteil – sie können sich auf wunderbare Weise ergänzen.
Denn Humor nimmt dem Leben nicht seinen Ernst. Aber manchmal macht er ihn ein kleines bisschen leichter zu tragen.
07
Gemeinschaft erleben – Ein besonderer Tag für unsere Ehrenamtlichen in Bad Orb
Einmal im Jahr steht bei unserem Ambulanten Hospizdienst nicht die Begleitung schwerkranker Menschen im Mittelpunkt, sondern diejenigen, die diese wertvolle Aufgabe mit Herz und Engagement übernehmen – unsere Ehrenamtlichen.
Gemeinschaft erleben – Ein besonderer Tag für unsere Ehrenamtlichen in Bad Orb
Einmal im Jahr steht bei unserem Ambulanten Hospizdienst nicht die Begleitung schwerkranker Menschen im Mittelpunkt, sondern diejenigen, die diese wertvolle Aufgabe mit Herz und Engagement übernehmen – unsere Ehrenamtlichen.
Einmal im Jahr steht bei unserem Ambulanten Hospizdienst nicht die Begleitung schwerkranker Menschen im Mittelpunkt, sondern diejenigen, die diese wertvolle Aufgabe mit Herz und Engagement übernehmen – unsere Ehrenamtlichen.
Der diesjährige Ausflug führte uns nach Bad Orb und bot eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, neue Kontakte zu knüpfen und einfach das Miteinander zu genießen.
Bei sommerlichem Sonnenschein begann der Tag mit einer Kräuterwanderung entlang der Orb. Da der Weg überwiegend durch schattige Bereiche führte, konnten wir die Natur trotz der hohen Temperaturen in vollen Zügen genießen. Begleitet wurden wir von der Kräuterexpertin Marianne Korreng, die uns mit viel Begeisterung die heimische Pflanzenwelt näherbrachte. Unterwegs lernten wir zahlreiche Wildkräuter kennen, erfuhren Spannendes über ihre Wirkung und sammelten gemeinsam verschiedene Kräuter, die später noch eine besondere Verwendung finden sollten.
Anschließend wurden wir in der liebevoll gestalteten Kräuterküche von Frau Korreng herzlich empfangen. Dort erwarteten uns nicht nur erfrischende Getränke und ein gemeinsames Mittagessen, sondern auch ein kreativer Workshop: Aus den selbst gesammelten Kräutern stellte jede und jeder ein eigenes Oxymel her – eine traditionelle Mischung aus Essig, Honig und Kräutern. Ein stimmungsvolles Märchen bildete den schönen Abschluss dieses Programmpunktes.
Am Nachmittag blieb ausreichend Zeit, Bad Orb auf eigene Weise zu entdecken. Einige Ehrenamtliche besuchten das beeindruckende Gradierwerk, andere schlenderten durch den Kurpark, genossen die Atmosphäre oder nutzten die Zeit für gute Gespräche auf einer Parkbank. Besonders für unsere neuen Ehrenamtlichen, die ihren Befähigungskurs erst vor Kurzem abgeschlossen haben, war dieser Tag eine wunderbare Gelegenheit, die Hospizgemeinschaft näher kennenzulernen und erste persönliche Kontakte zu knüpfen.
Den Ausklang bildete ein gemeinsames Abendessen in gemütlicher Atmosphäre. Es wurde viel gelacht, erzählt und über das Leben gesprochen. Nicht Termine oder organisatorische Fragen standen an diesem Tag im Mittelpunkt, sondern die Menschen selbst – mit ihren Geschichten, Erfahrungen und Begegnungen.
Solche gemeinsamen Tage sind für unsere Hospizarbeit von großer Bedeutung. Sie schenken Raum für Begegnung, stärken bestehende Beziehungen und lassen neue Freundschaften entstehen. Denn Gemeinschaft wächst nicht nur in der gemeinsamen Begleitung schwerkranker Menschen, sondern auch in den unbeschwerten Momenten dazwischen.
So bleibt dieser Ausflug allen in schöner Erinnerung – als ein Tag voller Sonnenschein, herzlicher Gespräche, neuer Begegnungen und dem guten Gefühl, als Hospizgemeinschaft noch ein Stück näher zusammengerückt zu sein.
Informationsmaterial
Aktuelle Flyer & Informationen zum Ansehen
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